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Hier noch ein paar grundsätzliche Gedanken zum Thema Modellbahn.
Ich verfolge schon seit einiger Zeit in diversen Modellbahnforen Diskussionen, wie heutzutage ein Modell beschaffen sein muss. Diese werden sehr kontrovers und teilweise auch diffamierend geführt. Daher möchte ich hier meinen Standpunkt dazu darlegen. Ich bin weder Sammler noch Nietenzähler. Ich bin Spielbahner! Daher erwarte ich von einem Modell, dass es folgende Eigenschaften hat:
- Es sollte ein bekanntes Vorbild haben.
- Es sollte so robust sein, dass man damit spielen kann, ohne dass gleich etwas kaputt geht.
- Es braucht keine Details, die ich aus einem Meter Entfernung nicht mehr erkennen kann, insbesondere dann, wenn ich sie erst selber anbringen muss und sie dabei schon zu 80% kaputt gehen.
- Triebfahrzeuge müssen sich in einem vernünftigen Geschwindigkeitsbereich steuern lassen. Rekorde wie “10 mm in einer Minute” sind für mich sinnlos. Oder erwarten Sie von Ihrem Auto, dass es in der Lage ist, in einer Stunde bei gleichmäßiger Fahrt nur 52,2 m zurückzulegen (ja, 10 mm x 60 x 87 = 52200 mm = 52,2 m)? Das schaffen Sie nur, wenn Sie es 59 Minuten lang stehen lassen und dann eine Minute lang schieben...
- Es muss wartungsfreundlich sein. Wenn ich erst eine halbe Stunde lang die Gebrauchsanweisung studieren muss, um es öffnen und innen ölen oder die Bürsten wechseln zu können, ist es falsch konstruiert!
- Ich will nicht gezwungen sein, technischen Schnickschnack mit zu kaufen, den ich weder will noch nutzen kann.
- Es muss bezahlbar sein!
Ich bin der Überzeugung, dass alle diese Forderungen mit bewährter und robuster Technik erfüllbar sind. Wie heißt es doch: Jede Verbesserung ist eine Änderung, aber nicht jede Änderung eine Verbesserung.
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